Im Jahr 1986 übernahmen Willy und Jenny De Vloo – Demonie den Familienbetrieb von ihren Eltern. Ihre Karriere begann mit Milchvieh, Junghennenaufzucht und Ackerbau. 1993 verkauften sie ihren Viehbestand und wagten einen neuen Schritt, indem sie einen Stall für 30.000 Legehennen bauten. Kurz darauf fügten sie zwei weitere Ställe hinzu, die jeweils 35.000 Hennen im konventionellen Käfigsystem beherbergten. Mit dem Verbot dieses Systems im Jahr 2012 stellten sie auf das Kleingruppenhaltungssystem um. Die alten Ställe wurden durch zwei moderne Gebäude ersetzt, die jeweils 160.000 Legehennen beherbergen.
Gemeinsam stärker
Im Laufe der Jahre übernahmen Jens und Lynn allmählich die Führung, verlassen sich aber weiterhin auf die Expertise ihrer Eltern. Ihre sich ergänzenden Fähigkeiten bilden ein starkes und effizientes Team, das die Grundlage ihres persönlichen und beruflichen Erfolgs und Wachstums bildet.
Einzigartige Merkmale
Das Unternehmen ist ein kleiner Familienbetrieb, in dem persönlicher Kontakt entscheidend ist. Jens ist für Einkauf und Vertrieb zuständig, während Lynn die Verwaltung und Personalabteilung leitet. Dank kurzer Kommunikationswege können sie sich schnell anpassen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.
Umzugspläne
Im Dezember 2021 wurde ein Ausbruch der Vogelgrippe bei ihren Legehennen festgestellt. Dies führte zu einer obligatorischen Stilllegung der Packstelle durch die FASFC für sieben Wochen. Obwohl die Kunden verständnisvoll waren, wurde die Bedeutung eines Notfallplans schmerzlich bewusst. Da sowohl die Packstelle als auch die Ställe am selben Standort lagen, war ein kurzfristiger Plan B nicht umsetzbar.
Aufgrund begrenzter Platzverhältnisse und der Risiken zukünftiger Gesundheitsprobleme entschieden sie, nicht weiter in den aktuellen Standort zu investieren. Im Jahr 2024 erhielten sie die Gelegenheit, ein Lagerhaus in einem nahegelegenen Industriegebiet zu erwerben. Der Umzug und die Inbetriebnahme sind für die erste Hälfte des Jahres 2026 geplant.
Wachstum und Meilensteine
Seit der Umstellung im Jahr 2012 haben sie ihre eigene Eiersortier- und Packstelle in Betrieb genommen. Anfangs wurden nur Eier aus eigener Produktion sortiert und an Eierhändler verkauft. Seitdem hat sich der Kundenstamm auf Foodservice-Großhändler, Einzelhändler und Kunden, die Freiland-, Boden- und Bio-Eier suchen, erweitert.